JÜRGEN HÄFELE
sport@vn.vol.at
Möggers (VN) Petrus hatte es nicht
gut mit der 18. und bisher größten Auflage
des Motocross-Weekend in Möggers gemeint.
Hatten die Hobby-Fahrer am Samstag noch
blauen Himmel und Sonnenschein, so öffnete
Petrus am Sonntag, als die Rennen der Profis
auf dem Programm standen, seine Schleusen
bis zum Anschlag.
Die Strecke hatte mehr und mehr Ähnlichkeit
mit einem Fango-Bad und wurde immer
schwieriger zu befahren.
Kampf mit der Strecke
Auch der Star des Events, der
amtierende MX3-Weltmeister Sven Breugelmans
aus Belgien bekam das zu spüren: "Durch den
Schlamm, der aufgewirbelt wurde konnte man
nichts sehen. Das Motorrad war so dreckig,
dass ich kaum Gas geben konnte. Sehr schade,
denn Möggers ist ein toller Kurs." Es folgte
sogar ein Rennabbruch bei den ADAC Junioren
und die Generalsanierung der Piste. "Unsere
Männer haben
dabei ganze Arbeit geleistet", war Obmann
Gregor Wucher begeistert. Da zum Glück auch
der Regen aufhörte, wurde
wieder richtig gefightet. Bei den ADAC
Masters konnte dabei der deutsche Max Nagl
sein Vorhaben umsetzen und den Tagessieg
erreichen. Der Auer Philip Rüf hielt gut mit
und wurde im ersten Rennen inmitten von
zwölf WM-Fahrern
guter 18. Die Läufe zur österreichischen MX2
waren eine klare Sache von Tabellenführer
Philipp Ringhofer, doch auch Martin Bechter
(Hittisau) konnte als Neunter im ersten
Rennen ein Highlight setzen. Angesichts des
katastrophalen Wetters war Mit-Organisator
Günter Oberscheider mit der Veranstaltung
zufrieden: "Wenn bei diesem Wetter 8000
Zuschauer kommen, kann man das schon fast
als Wunder bezeichnen."